Der LITERATURAUTOMAT ist eine Initiative von Pamela Granderath (ART Connection) und Christine Brinkmann (zakk) zur etwas anderen Verbreitung von Literatur.

14. Dezember 2006: erste Befüllung des Literaturautomaten, 5 Texte von Autorinnen und Autoren können von nun an in zigarettengroßen Schachteln aus alten Zigarettenautomaten gezogen werden. Der erste Automat wird im zakk eingeweiht. Es folgen: Uni Düsseldorf, Junges Schauspielhaus Düsseldorf, Literair Station Venlo, FFT Düsseldorf, VHS Gevelsberg.

26. April 2007: Die Künstlerin Irina Buss zeichnet ein Daumenkino unseres Moderationsteams der Poesieschlacht, Pamela Granderath & Markim Pause: „Poesieschlachtkino – Mikrofon Terror“. Neben den Befüllungen von lyrischen Texten werden neue Formate wie Daumenkino, Geburtstagsbuttons oder (magnetische) Ermutigungsbuttons von Klaus Sievers in dem Automaten erweitert.

2. August 2007: Der Literaturautomat zieht in das Kulturzentrum „die Werkstadt“ nach Witten. Zu diesem Anlass veröffentlichen Wittener Autorinnen und Autoren in einer Gemeinschaftsbox im Literaturautomaten.

13. September 2007: Die Idee „Literaturautomat“ wird ein Jahr, dafür finden sich Geburtstagsbuttons von Fresh Fruit in der Septemberbefüllung.

Im Oktober 2007 finden nun auch das erste Mal Fotos in den Literaturautomaten. Die Künstlerin Edith Glischke stellt Fotos über den Düsseldorfer Stadtteil Flingern in ihrer Box „Fundort Flingern“ aus.

17. Januar 2008: Die Schreibwerkstatt für Jung und Alt „Schreibwerkstatt der Generationen“ präsentiert ihre erarbeiteten Texte in einer eigenen Box.

Mai 2008: Passend zur Fußball Europameisterschaft erscheint eine Spezialbefüllung rund um das Thema Fußball mit Texten u.a. von Stan LaFleur und Fotos von Christoph Wolff.

Februar 2008
: „Die kleine Schwester“ des Literaturautomaten wird erfunden und kann bspw. in kleineren Buchhandlungen aufgestellt werden. Aber auch in der JVA Düsseldorf kann diese in die Bücherei aufgenommen werden. Eine Schreibwerkstatt mit den Inhaftierten der JVA & Herausgeber des Ulmer Echos unterstützt die Literaturautomatenidee.

Sommer 2008: der mobile Automat wird erfunden. Ein Automat auf Rädern wird entwickelt und kann auf Literaturfestivals, Feiern eingesetzt werden. Der Automat geht auf Reisen und schafft es zu den Heimspielen auf die Bilker Straße/Düsseldorf, aber auch zu unterschiedlichen Literaturfestivals nach Siegen/Bücherbummel auf der KÖ, Düsseldorf....

Ende 2008 – Frühling 2009 die Ausstellung im Haus der Geschichte „Man spricht Deutsch“ stellt einen Literaturautomaten auf. Neben der perfekten Darstellung wird dieser zum Publikumsliebling. Über 1000 Gedichte werden gezogen, gelesen und mit nach Hause genommen.

Oktober 2009: Die mobilen Automaten (nicht an der Wand befestigt) übernehmen die Führung der Automatenherstellung. Die Wuppertaler Bühnen erhalten den ersten mobilen festen Automaten. Ein weiterer Tritt die Reise nach Marokko zu der Ausstellung „Dialogpunkt Deutsch“ ins Goethe Institut an.

Dezember 2009 – erstmals werden ausschließlich Düsseldorfer Literaturförderpreisträgerinnen und -träger in einer bunten Sonderedition veröffentlicht.

Am 18. November 2010 veröffentlichen wir die Schulbefüllung im Literaturautomaten. Fünf Düsseldorfer Schreibprojekte an Schulen bekommen eine eigene Box um die Texte der Schülerinnen und Schüler vorzustellen.

März 2010: Der Literaturautomat zieht in die Kraftstation Remscheid

Januar 2011
: Der Literaturautomat zieht in das Schauspielhaus nach Essen

14. Juli 2011: Der Literaturautomat zieht nach Dornbirn in Österreich. Fünf Österreichische Autorinnen und Autoren veröffentlichen ihre Texte in dieser Befüllung.

17. November 2011: Der Literaturautomat wird fünf Jahre alt. Dazu veröffentlichen wir u.A. eine „Best Of“ Box und eine „Selbstbaubox“, mit der man Texte für den Literaturautomaten selber schreiben kann.

Februar 2012: Der Literaturautomat zieht in das Kulturzentrum Merlin nach Stuttgart.

März 2012
: Der Literaturautomat zieht in die Fachhochschule Düsseldorf ein und erhält dort gleich zwei Standorte (Uni Campus/Campus Golzheim). Die Universität Düsseldorf muss zur Asbestsanierung den Liebgewonnen Automaten kurzfristig zurück bringen.

November 2013: Das Goethe Museum in Düsseldorf bekommt einen Automaten. Direkt im Eingangsbereich ist er nicht zu übersehen und ermöglicht die ein oder andere Ausgabe kleiner Minibüchlein zum Kauf.

März 2014: Der Literaturautomat zieht in die Mensa der RUB Bochum. Pamela Granderath dreht mit dem WDR einen 3 Minuten Beitrag.

Oktober 2014: Griechisches Generalkonsulat in Düsseldorf beherbergt für einige Monate einen Automaten. Die bilingualen Automatenheftchen wurden von der “Gesellschaft griechischer AutorInnen in Deutschland e.V.” produziert und in der Reihe “griechischer Literatursalon” der Öffentlichkeit präsentiert. In einer Lesung stellten Anna Tastsoglou, Nona Simakis, Andreas Deffner, Petros Kirimis und Michalis Patentalis ihre Texte vor, Pamela Granderath erläuterte das Automatenprojekt und die unplugged Band “das musikalische Gewissen” trug dazu bei, dass die literarischen Gespräche nicht ausuferten.

Dezember 2014: Die Butze bekommt einen Literaturautomaten: Im niegelnagelneuen Kneipenkollektiv Butze auf der Weißenburgstraße 18 ist er am Donnerstag 11.12. mit großem tamtam eingezogen. Die literarischen UmzugshelferInnen, die ihn auch schon mit ihren Versen füttern durften gaben sich die Ehre und rollten einen wortgewaltigen  Alphabetteppich  für alle aus, die dabei waren. Kisuk Lee (Ohne Dich), Pamela Granderath (nur atmen ist umsonst), Sven-André Dreyer (L 32 38) und Helge Goldschläger (Der innere Béla Réthy) lasen aus ihren Automatenschachteln und ihrem epischem Archiv.

Mai 2015: Thessaloniki - Buchmesse - Goethe Institut. Der Automat fliegt mit einer bilingualen Ausgabe nach Griechenland zur Buchmesse. Begleitet von dem Autor Michalis Patentalis, der Künstlerin Jystin Tuha und den Akteurinnen Christine Brinkmann und Pamela Granderath.

Juni 2016: Ein Automat zieht mit „Junger Literatur“ nach Essen Werden in die Schule. Erstmalig ist damit ein Literaturautomat in eine Schule gezogen. Schüler*innen, junge Poet*innen haben Kurzgeschichten geschrieben, die in dem Automaten veröffentlicht werden.